Peach Pit – Tour 2020

Peach Pit aus Vancouver haben als Band vom Fleck weg im dicht besetzten Feld zwischen Indie, Pop und Folk den richtigen und ganz eigenen Ton gefunden. Erst 2016 gegründet, genügte den vier Kanadiern zunächst eine EP, um in der Netzwelt global auf sich aufmerksam zu machen. Die Songs von „Sweet F.A.“ und insbesondere die Single „Peach Pit“ mit mittlerweile fast 30 Millionen Plays allein auf Spotify trugen sich durch die sozialen Medien wie ein Lauffeuer, sodass sie bereits vor Erscheinen ihres Debütalbums auf eine weltweite Fanbasis blicken konnten. Seit dem Release von „Being So Normal“ im September 2017 sind Peach Pit fast ununterbrochen unterwegs, was wiederum die Produktion eines zweiten Albums immer wieder verzögerte. Doch nun scheint es so weit zu sein, zahlreiche Indizien deuten auf das Erscheinen des zweiten Longplayers in den kommenden Monaten hin – darunter ihre erste neue Single „Feelin‘ Low (F*ckboy Blues)“, die am 01. November 2019 veröffentlicht wurde. Absolut gesichert sind hingegen bereits die nächsten Deutschland-Shows der Kanadier: Zwischen dem 30. Mai und dem 02. Juni kommt die Band für drei Konzerte in Köln, Hamburg und Berlin zu uns.

Es ist nicht leicht, heutzutage mit der klassischen Indie-Band-Besetzung aus zwei Gitarren, Bass, Drums und einer Stimme noch einen Sound und ein Songgefühl zu finden, das signifikant eigen und unverwechselbar ist. Peach Pit, bestehend aus den vier Highschool-Freunden Neil Smith (Gesang, Gitarre), Christopher Vanderkooy (Gitarre), Peter Wilton (Bass) und Mikey Pascuzzi (Schlagzeug), gelang dies auf Anhieb. Bedingt durch die unterschiedlichen persönlichen Geschmäcker der Mitglieder und dank ihres Mutes, gleich vom ersten Song an rein intuitiv ans Werk zu gehen und die Dinge einfach passieren zu lassen, wie sie eben kommen.

Das Ergebnis gibt ihnen Recht, wie bereits die erste EP „Sweet F.A.“ nur wenige Monate nach Bandgründung belegte, mehr aber noch durch das sehr vielseitige Debütalbum „Being So Normal“ bestätigt wurde: Zwischen trauriger Ballade über die Wirrungen der Adoleszenz, schmissig sonnigem California-Pop und angriffslustigem College-Rock toben sich Peach Pit mächtig aus und klingen dabei gleichzeitig jederzeit dicht, reduziert und pointiert zu Ende gedacht. Herrliche Melodieschnörkel zwischen Euphorie und Drama und eine fast greifbare Unbekümmertheit verdichten sich zu einem Spätsommer-Soundtrack.

Und auch für ihre Live-Konzerte gaben sie eine Losung in drei Worten aus: „Schwitzig. Traurig. Frech.“ Ebenso ist auch ihre erste neue Single seit 2017 betitelt: Der ironische Track „Feelin‘ Low (F*ckboy Blues)“ macht als erster Vorgeschmack auf das kommende zweite Album zwei Dinge deutlich: Zum einen, dass sich Peach Pit im Rahmen der Hunderte von seither gespielten Konzerten noch einmal enorm weiterentwickelt haben. Und zum zweiten, dass „Being So Normal“ kein einzelner Glücksfall war, sondern nur der Beginn einer Band, die zu Großem berufen ist. Zeugnis davon werden sie sicher auch wieder im Rahmen ihrer drei anstehenden Deutschland-Konzerte in Köln, Hamburg und Berlin Ende Mai/Anfang Juni ablegen.