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ÜBER UNS

Der Club Bahnhof Ehrenfeld ist eine Spielstätte urbaner Subkulturen im schönen Stadtteil Ehrenfeld. Mit einem gemütlichen Biergarten und über 200 Veranstaltungen aller Sparten, setzen wir programmatisch und kulturpolitisch Akzente durch Inhalt und Qualität.

Der CBE wurde am 22. Mai 2010 eröffnet und ist Nachtclub und Kulturzentrum in Ehrenfeld, einem der kreativsten und multikulturellsten Viertel Kölns. Die außergewöhnliche Location liegt direkt unter dem Ehrenfelder S-Bahnhof und hat sich in mittlerweile drei der Bahnhofsbögen niedergelassen. Mit seinem breit gefächerten Programm aus Partys, Konzerten, Poetry Slams, Cultural-Entertainment-Shows und zahlreichen anderen kulturellen Veranstaltungen, wie Winter-, Sommer- oder Plattenflohmärkten hat sich der Club schnell einen Namen in der Domstadt machen können. Nach kürzester Zeit ist der CBE als Kulturstätte fest in der Kölner Musiklandschaft etabliert – durch die nationalen wie internationalen Bookings erreicht der Club Menschen aus ganz Nordrhein-Westfalen, die hier energetische Live-Konzerte direkt unter den Gleisen erleben können.

Das Booking des Clubs zeichnet sich insbesondere durch sein Gespür für talentierte und kreative Künstler aus, die auf einem höchst professionellen Niveau arbeiten. 2015 traten unter anderem José James, Robert Glasper, Ghostpoet, Hiatus Kaiyote, Taylor McFerrin, Talib Kweli, Kamasi Washington, Ed Motta, LGoony, Romano, Odesza  oder auch Wanda auf. Durch das urbane und ansprechende Flair der Bahnbögen ist der Club zudem perfekt für persönlichere Clubshows geeignet.

Der Ausbau des dritten Bogens führte 2015 zur Eröffnung des Clubs YUCA („Your Urban Club of Arts“), welcher zu Teilen durch die Kölner Bevölkerung, mithilfe von Crowdfunding, finanziert wurde. Kleinere Konzerte und die Unterstützung von Newcomern, sowie das Veranstalten von größeren Partys oder mehreren Veranstaltungen zur selben Zeit, wird mit unserem dritten Bogen ermöglicht.

Wie die einzelnen Künstler bereits vermuten lassen, setzt sich das Programm aus den unterschiedlichsten Musikgenres zusammen. Der Fokus liegt im Bereich Alternative Black Music, sprich Jazz, Soul, Funk, Hip Hop, House, Salsa, Latin-Jazz, Reggae und Blues. Doch gerade durch die ins Programm eingegliederten Rentals kann der Club seinen Gästen Musik aus den verschiedensten Genres bieten. Insgesamt setzt sich das Programm aus hochwertigen und innovativen Bookings zusammen, sowie aus Kulturprojekten die vom CBE selber konzipiert und implementiert werden und die auch Raum für unbekanntere Nachwuchskünstler schaffen.

In diesem Sinne reiht sich der CBE in eine momentan recht mannigfaltige Kölner Clublandschaft ein, durch deren Renomee und Vielfalt Köln sich in ein internationales Setting mit Städten wie Barcelona, Los Angeles oder Rio de Janeiro einreihen lässt. Dadurch gewinnt Köln ein internationales Profil, das sich nicht zuletzt auch in der Selbstdarstellung städtischer Repräsentanten wiederfindet, wenn die Stadt als „Metropole am Rhein“ inszeniert werden soll. Die Attraktion der Stadt gerade für junge Menschen als touristisches Ziel und nicht zuletzt auch als Studienstandort lässt sich durch die Anwesenheit der grössten Universität des Landes kaum leugnen.

Eine reiche Clubkultur fungiert in diesem Kontext als Facette einer pulsierenden und kreativen Stadt. Dieses Modell der kreativen Stadt und der Entwicklung und Stärkung der Ansiedlung einer „kreativen Klasse“ scheint für Köln als Medienstadt unabdingbar und Teil der Politik unserer Stadtväter zu sein. Die Clubkultur als Lebens- und Schaffensraum diverser Subkulturen spielt hier als Experimentierfeld und als Barometer neuer Trends eine zentrale Rolle.

Wir wünschen uns ein Viertel in dem die gewachsene und gelebte kulturelle Vielfalt sich die Plätze, die sie sich erobert hat, nicht immer wieder neu erstreiten muss und in dem die Belebung innerstädtischer Industriebrachen nicht mit einer Gentrifizierung vom Reißbrett gleichzusetzen ist. Kulturelle Vielfalt heisst für uns auch Mitbestimmung und eigenverantwortliche Gestaltung des eigenen Lebensraumes für alle Bewohner und Anwohner eines Viertels.