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A BLACK ATLANTIC – A TRIBUTE TO AFROBRASIL w/ ED MOTTA

A TRIBUTE TO AFROBRASIL

w/ Ed Motta, Urban Culture Academy, Tito Wun & Lorenzo Merluzzo (Disco Rigido)

Black Atlantic – Creating Truth About Culture

Black Atlantic ist eine Reihe von Tribut Konzerten, die sich den großen Persönlichkeiten eines Kulturraums widmet, dieser welcher auf den meisten Karten als solcher zwar nicht existiert, der aber unsere Geschichte geprägt hat wie kein zweiter – der Atlantische Ozean. All die begrenzenden Landmassen sind durch ihre gemeinsame Geschichte von Eroberung, Sklaverei, Ausbeutung und Kolonialismus bis heute untrennbar verbunden.

A TRIBUTE TO AFROBRASIL

A BLACK ATLANTIC verbindet als interdisziplinäres Themenfestival junge Künstler mit international bekannten Künstlern, kombiniert Kultur, Kunst, Wissenschaft und schafft eine kreative Plattform für alle Beteiligten. Es besteht aus 2 Veranstaltungen mit Workshops, Masterclass, Panels, Konzerten, Performances und Ausstellungen. Bei jeder Veranstaltung wählen wir eine Heldin oder Helden des Black Atlantic aus, die wir ehren möchten und die für uns als Symbolfigur und Inspirationsquelle diesen Kulturraum besonders stark durch ihre Persönlichkeit und ihr Werk repräsentiert.

Wir ehren in dieser fünften Ausgabe wieder keinen eine einzelne Person sondern einen ganzen Kulturkreis. In unseren Breiten oft nur durch Samba, Caipirinha und exzentrische wie brillante Fußballprofis bekannt, ist diese Kultur eine der vielfältigsten und reichsten ganz Amerikas. Ob Samba, Bossa Nova, Maracatu, Hip Hop, Reggae, Forro oder Pagode, allein schon die musikalischen Realitäten dieser Region sind unglaublich viel komplexer und reicher als das Bild was man oft sieht.

Brasilien ist Südamerikas bevölkerungsreichstes Land und in all seiner Vielfalt ein völlig eigener Kulturkosmos. Von deutschen und italienischen Kolonien oder Mate trinkenden Cowboys im Süden über indigene Kulturen im riesigen Amazonas bis zu den Afrocommunities im heißen Norden und den riesigen Metropolen wie Sao Paolo oder Rio de Janeiro an der Küste, hat dieses Land mehr Facetten als man sich vorstellen kann. Hinter dieser Vielfalt steht eine Geschichte die zum einen tragisches aus Kolonialzeiten, militär Diktatur, Drogenkriegen in den Favelas und Neoliberalen Privatisierungsexzessen zu erzählen weiß, aber anderseits auch immer viele wundervolle und heroische Inseln des Widerstands und kreativer Selbstbehauptung geschaffen hat. Wenn Kultur und Musik die Sprache des Widerstands ist, dann ist Brasilien ein Hort des Widerstands in tausend Sprachen.

Der Tribut gipfelt nach einer Woche Workshops in der Urban Culture Academy- in einer Show mit Konzerten, Tanz, Malerei, Essen und Podiumsdiskussionen mit verschiedenen Künstlern und Aktivisten unterschiedlichster Disziplinen im Club Bahnhof Ehrenfeld.

 

Alle Infos und das Anmeldeformular für “ A BLACK ATLANTIC – A TRIBUTE TO AFROBRASIL – WORKSHOPS & LECTURES“ findet ihr HIER!


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ED MOTTA

In seiner Heimat Brasilien nennt man ihn den Koloss von Rio: Ed Motta, Grammy-nominierter Sänger, Songwriter und Entertainer in einer Person.
Eduardo Motta kommt im August 1971 in Rio De Janeiro zur Welt. Sein Onkel ist der Carioca-Soul-Gründer Tim Maia, der den kleinen Ed bereits in frühen Jahren mit reichlich Samba- und Bossa Nova-Rhythmen füttert. Eds Eltern sind nicht weniger musikvernarrt. Im Hause Motta laufen die Platten von Stevie Wonder und Earth, Wind & Fire rauf und runter.

Anfang der Achtziger freundet sich Ed mit raueren Klängen an. Britischer Blues-Rock à la Thin Lizzy, Humble Pie, Led Zeppelin, Free und Rory Gallagher steht ganz oben auf Eds Favoriten-Liste. Als ein Nachbar ihm von einer Band erzählt, die einen Sänger sucht, fackelt Ed nicht lange. Die Combo heißt Kabbalah und macht Hardrock der urigen Sorte.

Spätestens jetzt geht Ed das Licht auf: Er will Musiker werden. Einige Jahre später wechselt er den “Arbeitsplatz” und gründet die Band Conexão Japeri. Seinen Musikstil hat er mittlerweile ausgeweitet. Rock, Blues, Soul, Jazz: Ed geht es um die Vereinigung verschiedenster Genres.

 

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